Eisberge und Pinguine - Antarktis Kreuzfahrt mit der HANSEATIC inspiration

Antarctica 2026 - title
 

  1. Einleitung

  2. Galerie

  3. Anreise

  4. Der erste Seetag

  5. Die Falklandinseln

  6. Auf dem Weg nach Südgeorgien

  7. Südgeorgien

  8. Auf dem Weg in die Antarktis

  9. Elephant Island

  10. „Der Kapitän spielt mit dem Eis“

  11. Deception Island

  12. Antarktische Halbinsel

  13. von der Antarktis an die Pazifikküste Südamerikas

  14. Patagonische Gletscherwelt

  15. Der lange Weg zurück

  16. Fazit und hilfreiche Tipps


Antarktis, der siebte Kontinent: Das kälteste, trockenste und windigste Gebiet der Erde. Von Deutschland aus gesehen das andere Ende der Welt. Von der Größe her ist die Antarktis 40 mal so groß wie Deutschland und in etwa so groß wie die USA plus Mexiko. Zu erreichen ist sie realistischerweise nur per Schiff, auch wenn bei günstigem Wetter zumindest die Drake Passage per Flieger überwunden werden kann.

Fast 10 Jahre lang habe ich mit einem Besuch geliebäugelt, bis ich vor fast 2 Jahren über meinen Schatten gesprungen bin und gebucht habe. Billig ist das Ganze nicht, vor allem wenn man alleine reist. Und zum Ausgangpunkt der Reise muss man auch noch kommen. Dieser ist in der Regel Ushuaia [], die südlichste Stadt der Welt (auch wenn Chile gerne auf Puerto Williams verweist, das mit 2300 Einwohnern aber nun nicht wirklich eine solche ist). Die Distanz zum antarktischen Festland ist von dort deutlich geringer als von Australien oder Südafrika aus.

Da die Antarktis eines der am besten geschützten Ökosysteme der Welt ist, macht es auch einen großen Unterschied mit welcher Art von Schiff man die Reise unternimmt. An vielen Orten dürfen höchstens 100 Personen gleichzeitig an Land gehen. Schiffen mit mehr als 500 Passagieren ist der Landgang komplett untersagt. Von da her unterscheidet man 4 Klassen von Schiffen:

  • Schiffe mit mehr als 500 Passagieren. Hierunter fallen alle klassischen Kreuzfahrtschiffe. Diese dürfen zwar in die Antarktis fahren aber keine Landgänge durchführen. In der Regel sind sie auch nicht eisfest, sodass sie recht schnell abdrehen müssen wenn das Wetter schlecht wird. Mit etwas Glück kann man trotzdem Pinguine, Wale und Eisberge sehen. Normalerweise aber aus einer recht großen Entfernung.

  • Schiffe mit 201-500 Passagieren. Diese können Landgänge anbieten. Durch die 100 Personengrenze sind es aber deutlich weniger als bei kleineren Schiffen. Einige Landeplätze sind für diese Schiffe auch komplett tabu. HX Expedition gehört in diese Gruppe.

  • Schiffe mit höchstens 200 Passagieren. Hier hat man in der Regel zwei Landgänge (oder Zodiac Cruises) pro Tag. Die HANSEATIC inspiration [] liegt eigentlich etwas über dieser Grenze. Jedoch werden in der Arktis und Antarktis nur maximal 199 Passagiere mitgenommen.

  • Schiffe mit deutlich weniger als 200 Passagieren. Häufig sind dies einfachere Schiffe, gerne auch ehemalige Eisbrecher. Hier geht es um sehr intensive Begegnungen mit der Antarktis, teils auch mit Übernachtungen an Land. Auf Komfort wird weniger Wert gelegt. Billiger sind diese Reisen nicht unbedingt, da die Betriebskosten für eine derartige Reise natürlich nicht weniger werden.

Und last-but-not-least muss man sich entscheiden, ob man nur in die Antarktis und zurück fahren möchte oder ob es etwas mehr sein darf. Reisen, die von Ushuaia in die Antarktis und zurück gehen dauern in der Regel eine gute Woche und sind deutlich günstiger als längere Alternativen. Die Kosten der Anreise bleiben aber natürlich gleich. Für mich war sehr schnell klar, dass ich auf jeden Fall noch die Falklandinseln und Südgeorgien sehen möchte. Letztendlich fand ich dann aber noch diese Reise, die zum Abschluss der Saison auch noch die Chilenischen Gletscher besucht und erst in Puerto Montt endet. Dass sie dann auch noch günstiger war als die Alternativen der amerikanischen Wettbewerber, habe ich natürlich gerne mitgenommen.

Was die Details der Reise angeht, so bleibt es eine Expedition. Es gibt einen groben Plan, aber wo genau es hingeht hängt von Wind und Wellen ab.

 


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