L’Oceanografic in Valencia
Nachdem ich das letzte Mal über unseren Besuch der Ciudad de las Artes y las Ciencias berichtet habe geht es heute weiter mit L’Oceanografic [↗].
Das wohl größte Aquarium Europas liegt in der Verlängerung der Stadt der Künste und der Wissenschaften. Je nach Quelle wird es dazugezählt oder auch nicht. L’Oceanografic ist vor allem ein Aquarium obwohl es auch andere Bereiche gibt. Ob zum Beispiel die Delphin-Show oder die Voliere jetzt wirklich sein müssen, sei einmal dahin gestellt. Fotografisch gesehen, sind die Aquarien und vor allem der Bereich mit den Quallen der interessanteste.
Die Eintrittskarten können im Voraus gekauft oder an der Tageskasse erworben werden. Je nach Besucherandrang kann letzteres aber mit erheblichen Wartezeiten verbunden sein. Wir haben uns Karten für den ersten slot am Morgen gebucht und obwohl wir in der Nebensaison in Valencia waren, war dies eine gute Entscheidung. Als wir kurz vor 10 Uhr ankamen, mussten wir uns bereits in eine recht lange Schlange einreihen. Dort wurden wir dann schon mal mit einem Übersichtsplan versorgt und bekamen die Empfehlung gleich als erstes zu den Haien zu gehen. Diese sind mit anderen Fischen wie z.B. Rochen über einen 35 Meter langen Glastunnel zu besichtigen, sodass die Fische nicht nur neben, sondern auch über einem zu sehen sind.
In verschiedenen Gebäuden sind unterschiedliche Habitate nachgebaut, so gibt es z.B. eine Halle in der eine Bucht in der Antarktis nachgebaut wurde und in der man Pinguine beobachten kann. Einer sammelte ganz fleißig kleine Steine, um damit ein Nest zu bauen. Putzig, wie er im Schnabel Steinchen um Steinchen vom "Strand" hoch auf den Felsen bugsiert. In der Antarktis klauen sich die Pinguine die Steine auch gerne untereinander, hier aber blieb es friedlich.
Das fotografische Highlight sind aber die Quallen. Auch wenn der Ausschuss recht hoch ist und man in den Fotos etliche Schwebeteilchen entfernen muss, so entstehen hier die m.E. schönsten Bilder.