Anreise - Die Karawane zieht weiter - Usbekistan 2026 - 1
Tashkent und die Weiterreise nach Khiva
Khiva
Buchara
Samarkand
Shakhrisabz und die Fahrt nach Tashkent
Ins Ferganatal und zurück nach Deutschland
Anreise
Die Reise startet mal wieder von Frankfurt. Diesmal geht es mit Turkish Airlines nach Istanbul und dann weiter nach Tashkent. Dort sollen wir um 1 Uhr nachts ankommen.
Die Formalitäten brauchen mal wieder ihre Zeit, aber ich bin früh da und habe jetzt noch eine gute Stunde bis zum offiziellen Start des Boardings.
Der Flieger, ein A321neo [↗], ist vergleichsweise modern, vor allem für die relativ kurze Mittelstrecke. Eine echte Business Klasse mit breiten Sitzen in 2+2-Konfiguration (auch wenn ich die diesmal nicht nutze) und ein ordentliches Entertainment-System auch in der Economy.
Obwohl das Boarding 15 Minuten vor dem offiziellen Start beendet ist, sammeln wir gleich eine gute halbe Stunde Verspätung ein. Nach gut 2,5 Stunden landen wir dennoch pünktlich in Istanbul.
Ich bin zum ersten Mal im „neuen“ Istanbuler Flughafen [↗] - groß und mit netter Architektur. Sogar ein paar Vögel haben sich ins Terminal verirrt. Leider folgen sie hier der Unsitte, die Gates der Flüge nicht frühzeitig anzuzeigen. So bleibe ich erstmal im A-Bereich, auf die Gefahr hin, später ganz ans andere Ende hetzen zu müssen. Zumindest haben sie hier gemütliche Sitze mit Steckdosen.
Ganz ans andere Ende muss ich zwar nicht, aber bis Gate D7 sind es dann doch etwa 20 Minuten zu laufen. Die Essensmöglichkeiten, an denen ich vorbeikomme, sind endlos. Geschäfte gibt es natürlich auch, sind aber - zumindest gefühlt - deutlich in der Unterzahl.
Das Boarding startet relativ zügig und ist auch hier wieder mindestens 20 Minuten vor dem offiziellen Take-off abgeschlossen. Trotzdem starten wir auch diesmal mit einer ordentlichen Verspätung.
Tashkent [↗] begrüßt uns morgens um 1 Uhr Ortszeit mit leichtem Regen. Bei der Immigration habe ich Glück. Der zweite Bus, in dem ich bin, bekommt eine eigene Schlange, und da ich jetzt relativ weit vorne bin, geht es auch ruckzuck. Dafür muss ich nun natürlich länger am Kofferband warten. Aber auch das hält sich in Grenzen.
Mittlerweile funktioniert auch meine eSIM, und so schicke ich während der Wartezeit eine kurze WhatsApp nach Hause. Da ich einigermaßen früh dran bin, wechsle ich in der Vorhalle auch schon mal 100 USD.
Eigentlich hieß es, dass wir vor dem Gebäude empfangen werden, aber unter den Wartenden erspähe ich schon das Schild des Reiseveranstalters. Zu meiner Überraschung bin ich der einzige Gast. Ich hatte eigentlich erwartet, fast wenn nicht sogar alle anderen Teilnehmer hier zu treffen. Aber gut, so können wir gleich los.
Bis ich dann im Bett bin, ist es auch schon 3 Uhr morgens. Zuhause ist es jetzt Mitternacht, und so richtig müde bin ich auch nicht. Mal schauen, dass ich zumindest ein paar Stunden Schlaf bekomme.