Die Karawane zieht weiter - Usbekistan 2026
Anreise
Tashkent und die Weiterreise nach Khiva
Khiva
Buchara
Samarkand
Shakhrisabz und die Fahrt nach Tashkent
Ins Ferganatal und zurück nach Deutschland
Vom 2. Jahrhundert vor Christus bis weit hinein ins Mittelalter war die Seidenstraße [↗] die wichtigste Handelsroute der Welt. Waren, Religionen und Wissen gelangten von Asien nach Europa und zurück. Von China aus wurden vor allem Seide, Porzellan, Kunstgegenstände und Gewürze nach Europa gebracht, umgekehrt wurden zum Beispiel Gold, Edelsteine und vor allem Glas transportiert.
Die Hauptroute führte durch das heutige Usbekistan. Entlang der Route entstanden Karawansereien, die zu befestigten Städten mit Moscheen und Koranschulen wurden. Im Laufe der Zeit wurde vieles zerstört (vor allem durch Dschingis Khan [↗]) und wieder neu aufgebaut.
Inspiriert durch Marco Polos Erzählungen, träumte ich schon zu Zeiten, als man noch durch Afghanistan und Pakistan reisen konnte, von einer Reise entlang zumindest eines Teils der Seidenstraße. Mittlerweile kann man in immer weniger Länder entlang der Route reisen.
So steht Usbekistan schon seit einiger Zeit auf meiner Wunschliste. Der erste Versuch vor zwei Jahren wurde vom Anbieter mangels Nachfrage abgesagt. Nun also ein neuer Anlauf. Der Veranstalter, mit dem ich üblicherweise verreise, weil ich dort die Freiheit habe, die ich suche, hat nichts Passendes im Angebot, und die Fotoreise, die ich gerne gebucht hätte, startet just ein paar Tage vor Freyas Geburtstag.
So bin ich nun also bei SKR Reisen gelandet. Die Reise wird zwar klassisch geführt sein, hat aber immer mal wieder einen halben Tag zur freien Verfügung. Außerdem sind die Gruppen relativ klein, und meine Reise war kurz vor Abflug noch nicht mal ausgebucht.
„Die Karawane zieht weiter“ war der Lieblingsspruch unseres Guides, wann immer wir von einem Ort zum nächsten gefahren sind.