Llogara Nationalpark - Im Land der Skipetaren - 14

Llogara National Park - Albania
 


11. August 2017 - Llogara Nationalpark

Der heutige Tag soll zweigeteilt werden - am Morgen gibt es eine größere Wanderung, am Nachmittag geht es runter ans Meer.

 

Freya bleibt im Hotel. Ihr Knie tut weh und sie möchte keine lange Wanderung machen.

Damit ist sie nicht alleine. Wie schon gestern läuft nur etwa die Hälfte der Gruppe mit. Es geht eine kurze Strecke entlang der Straße und dann ab in den Wald. Nachdem man uns gesagt hat, dass man immer nur dem Weg folgen muss und sich nicht verlaufen kann, teilt sich die Gruppe noch mal in Untergrüppchen. Mit Alex, unserem Küken, kann keiner mithalten, aber auch Jürgen mit der Spitzengruppe erreicht nach bereits 1,5 Stunden die Hochalpe die unser Ziel darstellt. Für 4,7 km und 420 Höhenmeter nicht schlecht. Für einen besseren Ausblick kraxelt er noch ein paar Meter höher und nach und nach trudeln die anderen ein.

Zurück geht es den gleichen Weg. Unser Guide hat Alex angestachelt, dass man den Weg doch bestimmt auch in einer Stunde schaffen kann. Das muss der nun natürlich ausprobieren. Er schafft es, auch wenn er die letzten Meter wohl im Sprint zurücklegt. Aber auch Jürgen braucht nur eine Viertelstunde länger.

 

Nach einem schnellen Mittagessen fahren wir mit dem Bus die bereits bekannten Serpentinen hinunter nach Dhermi. wo sich unsere Gruppe in die, die mit einem Boot zu einer „einsamen“ Bucht fahren und die, die den Nachmittag am Strand verbringen, teilt. Das Thema „einsam“ hat bei Freya den Ausschlag gegeben. Sie hat seit einigen Wochen Magen- und Darmprobleme und zieht eine Toilette in Sichtweite jeglicher Romantik vor.

Mit einem weiteren Mitglied der Gruppe liegen wir unter einem großen Schirm am Strand und laufen ab und an ins angenehm warme Wasser, um uns abzukühlen. Strand und Meer sind hier oben viel schöner als an unserem Hotelstrand in Saranda.

 

Auf dem Rückweg halten wir an den vielen Bienenhäusern und die Fotografen stürzen sich auf das schöne Motiv. Auch den silbrig glänzenden, abgestorbenen Baum fotografieren wir. Dann sehen wir plötzlich Rauch, schwarzen, dicken Rauch. Nachdem wir eine Weile im Stau gestanden haben kommen wir an einem ausgebrannten Auto vorbei.

Abends laufen wir dann ein gutes Stück die Straße hinauf und essen selbstgemachte, leckere Pasta. Das kleine Restaurant hätte mehr Zuspruch verdient, liegt aber etwas abseits an der nur schlecht ausgeleuchteten Straße. Hier wäre die von uns im Rucksack gelassene Taschenlampe sicher keine schlechte Idee gewesen. Erfreulicher Weise hat aber mittlerweile jedes Handy eine Leuchte 🌝.



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